Problempferd-Beratung · in ganz NRW

Dein Pferd ist nicht böse. Es spricht eine Sprache, die du noch nicht verstehst.

Wenn ein Pferd bockt, beißt, panisch wird oder einfach nicht mehr mitmachen will – dann hat das Gründe. Ich helfe dir, diese Gründe zu verstehen. Ohne Druck. Ohne Gerte. Mit dem Blick fürs ganze Bild.

Ohne Druck Keine Gerte, keine Angst
Vor Ort bei dir In ganz NRW
Beratung · nicht Beritt Ich zeige dir den Weg

Vielleicht kennst du diese Sätze?

Die meisten Menschen, die bei mir Hilfe suchen, haben schon viel versucht – und einiges davon hat das Problem schlimmer statt besser gemacht. Wenn du einen dieser Sätze liest und denkst „ja, genau“, dann bist du hier richtig.

„Der muss da durch. Zeig ihm, wer der Chef ist.“
„Das ist Schauspielerei. Mach einfach weiter, sonst gewinnt er.“
„Dem Pferd fehlt nur Arbeit. Longe ihn, bis er müde ist.“
„Wenn er nicht geht, brauchst du eine schärfere Gerte.“
„Das Pferd testet dich nur. Du darfst jetzt nicht weich werden.“

Dein Pferd testet dich nicht. Es sagt dir etwas. Und wenn man ihm nicht zuhört, wird es lauter.

Wie ich arbeite

Mein Ansatz ist anders.

Ich habe großen Respekt vor jedem Trainer, der sein Bestes gibt. Aber bei Problempferden gehe ich einen anderen Weg als viele – weil ich gesehen habe, dass er funktioniert.

Der klassische Weg

Das Verhalten „wegtrainieren“

  • Zuerst gearbeitet, dann geschaut was ist
  • Mit mehr Druck, mehr Wiederholung, mehr Disziplin
  • Gerte, Sporen, schärferes Gebiss als Werkzeuge
  • „Der muss lernen, dass er das nicht darf“
  • Symptome werden unterdrückt, nicht die Ursache gelöst
Mein Weg

Zuerst das Pferd verstehen

  • Zuerst beobachtet, dann erst gehandelt
  • Haltung, Gesundheit, Ausrüstung, Mensch kommen vor Training
  • Positive Verstärkung statt Druck
  • „Warum zeigt er dieses Verhalten? Was will er sagen?“
  • Ursache finden und verändern – das Symptom löst sich oft von selbst
Typische Fälle

Das sehe ich in der Praxis am häufigsten.

Fast jedes „Problempferd“ zeigt eines dieser Muster. Und fast immer beginnt die Lösung nicht im Training, sondern an einer ganz anderen Stelle.

Pferde, die in der Haltung „anders“ sind

Aggressiv in der Herde, gestresst beim Füttern, rastlos in der Box. Die Lösung liegt fast nie im Training – sondern in der Haltung, dem Sozialgefüge, der Fütterung, dem Tagesablauf. Das ist oft die erste Baustelle.

Pferde mit Angst vor bestimmten Dingen

Beim Verladen, beim Satteln, beim Ausreiten, bei Traktoren, beim Tierarzt. Angst wird mit Zwang nur schlimmer – wir arbeiten in kleinen Schritten und mit positiver Verknüpfung, bis die Situation sicher wird.

Pferde, die sich wehren

Bocken, steigen, durchgehen, Kopf hoch, Maul auf. Das ist fast immer ein Schmerzsignal, ein Sattelproblem oder ein Überforderungsausdruck. Wir suchen die Ursache statt zu disziplinieren. Bei Verdacht auf Sattelursache ist das mein zweites Fachgebiet: die ausführliche Sattelberatung findest du unter sattel-baumlos.de.

Pferde, die aggressiv werden

Beißen, drohen, treten, in die Ecke stellen. Aggression ist immer der letzte Versuch eines Pferdes, gehört zu werden. Oft steckt chronischer Schmerz, Überforderung oder eine schlechte Erfahrung dahinter.

So läuft die Beratung

In 5 Schritten vom Problem zur Lösung.

Jeder Fall ist anders. Aber das ist der Rahmen, in dem wir gemeinsam arbeiten.

01

Vorgespräch am Telefon

Kostenlos und in Ruhe. Du erzählst mir, was vorgefallen ist, wie sich das Pferd zeigt, was du schon versucht hast. Ich höre zu und stelle Fragen – manchmal kommen wir schon hier auf erste wichtige Hinweise.

02

Beratung vor Ort

Ich komme zu dir in deinen Stall und sehe mir alles an: das Pferd, seine Haltung, seine Herde, seine Ausrüstung, wie ihr miteinander umgeht. Das ist der wichtigste Schritt – fast immer sehe ich hier Dinge, die am Telefon nicht sichtbar waren.

03

Ursachenanalyse

Gemeinsam gehen wir durch, was wir gesehen haben. Ich sage dir ehrlich, was ich vermute – und was wir zuerst ausschließen müssen (Tierarzt, Osteopath, Sattelcheck). Oft ist „das Problem“ am Ende ein ganz anderes als das sichtbare Symptom.

04

Trainingsplan und Anleitung

Ich zeige dir konkret, wie ihr miteinander arbeitet. Du bist dabei aktiv – nicht ich am Pferd, sondern du. Denn du musst die Beziehung aufbauen, nicht ich. Ich begleite, korrigiere, gebe dir Werkzeuge in die Hand.

05

Folge-Termine und Begleitung

Problempferde-Arbeit ist nicht in einer Stunde erledigt. Wir planen Folge-Termine in dem Abstand, den du brauchst – manchmal alle zwei Wochen, manchmal einmal im Monat. Zwischendurch bin ich telefonisch erreichbar, wenn du Fragen hast.

Ehrlich gesagt

Was ich nicht anbiete.

Damit du klar weißt, was dich erwartet – und auch was nicht. Ehrlichkeit ist mir lieber als ein Auftrag, der nicht passt.

Kein Korrekturberitt

Ich nehme keine Problempferde in den Beritt und setze mich auch nicht selbst auf fremde schwierige Pferde. Das Gesundheitsrisiko ist zu groß – und es würde dir nichts bringen. Du musst die Beziehung aufbauen, nicht ich.

Keine schnellen Wunder

Wer dir verspricht, dass dein Pferd nach einem Termin „kuriert“ ist, verkauft dir eine Illusion. Echte Veränderung braucht Zeit. Dafür hält sie dann auch.

Kein Training mit Zwang

Keine Gerten, keine Hilfszügel, keine scharfen Gebisse, keine Longe bis zur Erschöpfung. Wenn du das willst, bin ich nicht die Richtige für dich – und das ist vollkommen ok.

Keine Diagnose ohne Fachleute

Bei Verdacht auf Schmerz, Krankheit oder ein Sattelproblem verweise ich an Tierarzt, Osteopath oder Sattler. Ich arbeite Hand in Hand mit Fachleuten – und nehme mir nicht deren Kompetenzen heraus.

Einzugsgebiet

Ich komme zu dir – in ganz NRW.

Vom Niederrhein bis ins Sauerland, vom Ruhrgebiet bis ins Bergische Land. Bei Problempferd-Themen ist die Arbeit vor Ort mit dem Pferd in seiner Umgebung nicht ersetzbar.

NiederrheinKevelaer · Kleve · Geldern
RuhrgebietDuisburg · Essen · Dortmund
MünsterlandMünster · Coesfeld · Borken
Bergisches LandWuppertal · Solingen · Remscheid
Düsseldorf & UmlandDüsseldorf · Neuss · Krefeld
Köln & UmlandKöln · Bonn · Leverkusen
SauerlandArnsberg · Olpe · Meschede
Ostwestfalen-LippeBielefeld · Paderborn · Detmold
Häufige Fragen

Was Menschen mich oft fragen.

Wie lange dauert es, bis das Verhalten besser wird?

Das ist sehr individuell. Manchmal zeigt sich nach einem einzigen Besuch eine deutliche Veränderung – weil wir ein Haltungsproblem oder einen Schmerzauslöser gefunden haben. Bei tiefer sitzenden Themen (Trauma, jahrelang erlerntes Verhalten) reden wir eher von Monaten. Ich verspreche dir ehrlich: Geduld gehört dazu. Aber du wirst Fortschritte sehen – auch kleine zählen.

Mein Pferd ist aggressiv – kann mir jemand wie du überhaupt helfen?

Ja, wenn die Aggression nicht lebensgefährlich ist. Echte Gefahrensituationen (ein Pferd, das tatsächlich angreift oder erheblich verletzen würde) gehören in die Hände spezialisierter Verhaltenstherapeuten. Aber „schnappt beim Satteln“, „legt die Ohren an beim Füttern“, „beißt beim Putzen“ – das sind Themen, bei denen ich helfen kann. Wir schauen genau, was dahintersteckt.

Kannst du auch nur einmal kommen, um zu schauen?

Ja. Manchmal reicht ein einzelner Besuch, um die Richtung zu sehen. Wenn das Problem z.B. eine Sattel- oder Haltungsursache hat, bist du nach einem Termin oft schon sehr viel weiter. Andere Themen brauchen mehrere Termine. Wir klären das im Vorgespräch gemeinsam.

Was ist, wenn mein Stall nicht mitzieht?

Das ist ein häufiges Problem – besonders wenn Haltung oder Fütterung der Auslöser sind. Ich helfe dir, die Situation im Stall anzusprechen. Manchmal reicht ein Gespräch mit der Stallbetreiberin. Manchmal ist klar: das Pferd muss umziehen. Wenn das für dich in Frage kommt, unterstütze ich dich auch bei der Suche nach einem besseren Stall.

Wie unterscheidet sich deine Beratung von Verhaltenstherapie?

Ich bin keine Pferdepsychologin und keine Verhaltenstherapeutin. Meine Stärke ist der ganzheitliche Blick: ich sehe nicht nur das Pferd, sondern auch die Haltung, den Menschen, die Ausrüstung, die Fütterung. Bei echter Pathologie oder schweren Traumata verweise ich an Kolleginnen mit entsprechender Spezialisierung.

Ich habe schon viele Trainer gehabt – was ist mit dir anders?

Ich weiß es nicht. Vielleicht passt meine Art zu dir, vielleicht nicht. Was ich zusagen kann: Ich höre wirklich zu, ich stelle keine vorgefertigten Lösungen auf dein Pferd drauf, und ich lüge dich nicht an – auch nicht, wenn die Wahrheit unangenehm ist. Manchmal ist das „anders als bisher“ schon genug.

Lass uns miteinander sprechen.

Das erste Telefonat ist kostenlos. Du erzählst mir, was los ist – ich höre zu und sage dir ehrlich, ob ich die richtige Begleitung für dich und dein Pferd bin.